Patricia Knobloch,

in Frankfurt am Main geboren, ist Nachkomme der Mainzer Maler und Bildhauer Grossmann. Seit 1997 lebt und arbeitet sie als selbständige Künstlerin in Elbtal-Hangenmeilingen, Westerwald.

Ab 1989 studierte sie im Atelier für Kunstwissenschaften als Meisterschülerin von Rubu Burkhardt die Technik der "Alten Meister" in der Ölmalerei und erweiterte ihre Ausbildung durch intensives Arbeiten in der Malschule der Kronberger Rezeptur. Mehrere Seminare an der Akademie Steinfeld bei dem Dozenten Martin Külbs unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Clemens zeigten ihr neue Wege in Technik und Gestaltung.

Mehrere Kunst- und Studienreisen ins Ausland, wie Italien -Mailand, Florenz, Siena, Venedig- Mexiko, Jordanien, Syrien -Kurs bei dem dort lebenden Künstler Turki Mahomoud Bey, dessen Werke in internationalen Museen zu sehen sind- sowie Indonesien mit Besuch der Malschule Pita Maha in Ubud, schenkten ihren Gemälden neue Ausdrucksweisen.

Das Thema Mensch steht im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Der Mensch in der Natur und der Mensch in seiner fragilen Existenz sind Schwerpunkte ihrer Gemälde geworden. Patricias Knoblochs Naturlandschaften zeigen Emotionen in einem farbintensiven Spannungsfeld, die Spuren menschlichen Daseins bezeugen. Dabei bevorzugt sie als malerisches Stilmittel die klassische Lasurtechnik wie auch die strukturgebende Spachteltechnik.

Die Künstlerin arbeitet auch oft auf großformatigem Untergrund, z.B. auf Holz zur Gestaltung von Bühnenbildern oder auf Innennwänden zur Bildgestaltung in öffentlichen wie privaten Häusern. Seit 2003 gibt sie Malseminare für Kinder und Erwachsene.

In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland konnte Patricia Knobloch ihre Werke einem interessierten Publikum präsentieren.

1999 erschien ihr Buch "Die einarmigen Wundergeiger", Fouque Verlag, auf der Leipziger Buchmesse.






 

 


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